Motorola Droid 4 – Das Milestone-Erfolgsmodell in vierter Auflage

Das Motorola Milestone oder Motorola Droid, wie es in den USA hieß, war als erstes Modell mit Android 2.0 (lang, lang ist’s her) tatsächlich ein Meilenstein. Und es war ein Erfolgsmodell, was man nicht gerade von jedem Motorola-Gerät behaupten kann. Weil Erfolg sexy macht getreu dem Motto „Never change a winning team“ bringt Motorola demnächst die vierte Auflage des Smartphones auf den Markt, das Motorola Droid 4.

Rein optisch erinnert das Motorola Droid 4 stark an das kürzlich vorgestellte Motorola RAZR. Allerdings hat es wie schon seine Vorgänger wieder eine Hardware-Tastatur und gehört damit zu einer fast schon aussterbenden Spezies. Doch gerade diese Tastatur könnte dem Droid 4 zum Erfolg verhelfen. Denn wer sie einmal zu schätzen gelernt hat, der möchte nur ungern darauf verzichten.


Im Inneren des Droid 4 werkelt ein 1,2 GHz starker Dualcore-Prozessor, dazu gibt’s 1 GB RAM. Als Betriebssystem wird wie auch beim Droid RAZR noch Android 2.3 zum Einsatz kommen, ein Update auf Android 4.0 ist jedoch geplant. Zumindest in den USA bekommt das Motorola Droid 4 den schnellen Funkstandard LTE, ob das in Europa auch der Fall sein wird, ist nicht bekannt, darf aber durchaus angezweifelt werden.

An der Rückseite hat das Droid 4 eine 8 MP Kamera, vorne gibt’s eine HD-Kamera für Videotelefonie. Das Display ist mit 4 Zoll Diagonale etwas kleiner als bei den meisten aktuellen Smartphones, was aber kein Nachteil sein muss. Es hat eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln. Mit 1.785 mAh ist der Akku nur minimal stärker als der des RAZR, er sorgt dann hoffentlich für lange Laufzeiten.

Das Laptop-Dock, das man vom Motorola Atrix und auch vom Motorola Droid RAZR kennt, wird es auch für das Motorola Droid 4 geben. Damit ist das neue Motorola Smartphone auch für den Business-Einsatz bestens gerüstet.


In den USA soll das Droid 4 schon am 8. Dezember 2011 auf den Markt kommen. Ein Preis sowie ein Marktstart in Europa sind noch nicht bekannt. Wir dürfen aber hoffen, dass es auch zu uns kommt – nicht nur wegen der Hardware-Tastatur.

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