Android Sicherheit: Warum das Android Smartphone mit einer Sicherheitssoftware geschützt werden sollte

Smartphones sind zu unseren täglichen Begleitern geworden. Viele können sich mittlerweile ein Leben ohne diese kleinen, praktischen, digitalen Helfer kaum noch vorstellen. Zu dem großen Erfolg hat auch das Android Betriebssystem von Google beigetragen, das auf vielen Geräten installiert ist und für die intuitive Bedienung sorgt. Anders als das iOS von Apple stellt Android kein geschlossenes System dar.

Dies bringt zwar in puncto Funktionsvielfalt und Flexibilität viele Vorteile, birgt aber leider auch nicht zu unterschätzende Risiken, wie beispielsweise den Verschlüsselungstrojaner Simplocker. Warum deshalb Sicherheitssoftware das Android Smartphone schützen sollte, erklärt folgender Artikel in aller Kürze.

achtung

Wie Eingangs erwähnt stellt Android ein offenes Betriebssystem dar. Software und Apps lassen sich nicht nur aus Googles Playstore, sondern prinzipiell aus beliebigen Quellen installieren. So machte unlängst eine Sicherheitslücke von Android, entdeckt durch das Berliner IT-Sicherheitsunternehmen Curesec, im Internet die Runde, die es Schadsoftware ermöglicht, Anrufe zu belauschen, zu unterbrechen oder sogar kostenpflichtige Anrufe zu initiieren.

Auch ein Trojaner macht derzeit von sich Reden, der die Daten des Smartphones verschlüsselt und Nutzer zur Zahlung eines Lösegelds nötigt. Unter anderem wegen solcher Schadsoftware ist es extrem wichtig vor jeder Installation einer App genau zu prüfen, welche Berechtigungen diese verlangt und ob sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Schadsoftware selbständig erkennen kann eine Sicherheitssoftware.

Solche Virenscanner und Sicherheitsprogramme für Android sind in großer Zahl verfügbar. Teils kostenpflichtig, aber auch als kostenlose Software. Wichtig ist, sich vor der Installation über deren Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit zu informieren. Denn neben der Erkennung von Schadsoftware sollte die Sicherheitssoftware weiterer Funktionen zum Schutz des Smartphones und des Nutzers mitbringen. Hilfestellung hierfür liefert beispielsweise der Antivirus Vergleich von Netzsieger.de.

Das Online-Vergleichsportal kam zu dem Schluss, dass moderne und leistungsfähige Sicherheitssoftware unter anderem folgende Eigenschaften enthalten sollte:

Anti Virus-, Anti Wurm-, Anti Trojaner-Funktionen
– Erkennung von Phishing-Mails und Phishing-Seiten
– einen flexibel konfigurierbaren Kinderschutz
– umfangreiche Funktionen beim Verlust des Smartphones wie Fernsperrung, Ortung, Fernsteuerung

Neben den typischen Funktionen zur Erkennung von krimineller Software, schützt eine gute Sicherheitssoftware zusätzlich vor Bedrohungen, wie sie vom PC oder Laptop bekannt sind. So erschwert sie Betrügern durch Anti-Phishing Funktionen, sich persönliche Daten und Kennungen des Smartphone-Besitzers durch böswillige Phishing-Mails, wie aktuell von Ikea im Umlauf sind, oder präparierte Webseiten zu verschaffen.

Auch die äußerst praktischen Features beim Verlust oder Diebstahl des Smartphones sprechen für die Installation einer solchen Sicherheitssoftware. Denn in diesem Fall kann die Software das Gerät orten, sperren oder Inhalte löschen. Einige Programme gestatten gar die komplette Fernsteuerung per Internet. So lassen sich zum Beispiel unbemerkt Fotos vom neuen Besitzer machen und verschicken. Selbst wenn eine neue SIM-Karte eingesetzt wird, kann die Software darüber informieren und die neue Rufnummer mitteilen.

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