Archos ArcBook – handliches Android-Netbook vorgestellt

Irgendwo zwischen Tablet und Notebook, da ist das ArcBook von Archos angesiedelt. Der französische Hersteller hat das Netbook mit Touchscreen und Tastatur vorgestellt, im Juni soll es auf den Markt kommen. Damit ist es eine interessante Alternative für Schüler und Studenten, aber auch für diejenigen, die geschäftlich viel unterwegs sind und dabei auch Office Dokumente erstellen und bearbeiten sollten.

Mit 1,28 kg ist das Archos ArcBook nicht sonderlich schwer und dabei auch recht handlich. 10,1 Zoll misst der Touchscreen in der Diagonalen, er löst mit 1.024 x 600 Pixeln auf. Auf die Bedienung über das Multitouch-Display ist man jedoch nicht beschränkt, denn das ArcBook verfügt auch über eine vollwertige Tastatur mit Android Shortcuts. Apropos Android: Als Betriebssystem kommt Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz, was das Netbook durchaus zu etwas Besonderem macht, denn die meisten Geräte dieser Kategorie laufen entweder mit Windows oder mit Googles Chrome OS.

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Neben Android 4.2 ist auch die Office Suite Pro 6 bereits vorinstalliert, mit der man Office Dokumente (Word, Excel, PowerPoint und PDF) erstellen und bearbeiten kann. Auch den Play Store findet man auf dem Archos ArcBook sowie die üblichen Google-Dienste wie Google Mail, Google Drive etc. Dank zweier Micro USB-Ports können auch externe Geräte an das handliche Netbook angeschlossen werden.

Im Inneren des ArcBook werkelt ein Dualcore-Prozessor von Rockchip, über die Taktung schweigt sich Archos allerdings aus. Unterstützt wird dieser vom Adreno 302 Grafikchip, 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-Speicher. Letzterer kann mit einer MicroSD-Karte um zusätzliche 64 GB erweitert werden. Mit an Bord ist eine Front-Webcam, zwei Lautsprecher und ein Mikrofon. Ins Internet gelangt man mit dem ArcBook per WLAN, auf ein Mobilfunk-Modem hat Archos wohl zugunsten des Preises verzichtet.

Apropos Preis: Einen genauen Preis nennt der Hersteller nicht, allerdings ist die Rede von „unter 170,- Euro“, das dürften dann vermutlich 169,- Euro sein. Zwar ist die Ausstattung des Netbooks nicht überragend, für das Erstellen und Bearbeiten von Office Dokumenten und gelegentliches Surfen dürfte es aber ausreichend sein. Damit ist das ArcBook eine günstige Alternative zu teuren Tablets, die meist nur gegen Aufpreis mit einer Tastatur ausgestattet werden können oder zu Ultrabooks, die zwar in der Regel deutlich besser ausgestattet, dafür aber auch um ein Vielfaches teurer sind.

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