Tablets und passende Tarife – worauf muss man achten?

Tablets gehören zu den beliebtesten Geschenken unter dem Christbaum. Doch mit der Auswahl eines Tablets an sich ist es oftmals nicht getan. Wer den handlichen Mini-Computer nicht nur im heimischen Wohnzimmer per WLAN nutzen möchte, der braucht auch einen passenden Tarif dazu. Und da wird es schwierig, denn obwohl die Provider in letzter Zeit mehr und mehr versuche, Übersicht in den Tarif-Dschungel zu bringen ist die Auswahl an Tarifen so groß wie die Auswahl an Tablets – und damit für den Otto Normalverbraucher auch entsprechend unübersichtlich. Wir verraten euch in diesem Artikel, worauf ihr bei einem Tarif fürs Tablet achten müsst.

Bei den Tarifen für Tablets kann man zwischen Monats-, Mehrtages- und Tages-Flatrates wählen. Welche die richtige ist, hängt davon ab, wie häufig und regelmäßig man mit dem Tablet mobil ins Netz möchte. Da es inzwischen auch Vertrags-Tarife für relativ kleines Geld gibt und die Tages-Flatrates oftmals nicht ganz günstig sein, kann es sich durchaus lohnen, gleich eine Monats-Flatrate für etwa 10,- Euro zu buchen, statt an fünf einzelnen Tagen eine Tages-Flatrate für 2,50 Euro pro Tag zu nutzen. Bevor man sich für einen Tarif fürs Tablet entscheidet, sollte man also sein eigenes Nutzerverhalten hinterfragen – im Zweifelsfall kann man ja auch mit einem Prepaid-Tarif starten und wenn man mehr über die eigene Tablet-Nutzung weiß im Bedarfsfall auch einen Vertrag abschließen oder eine Monats-Flatrate buchen.

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Bei der Wahl zwischen einer Monats-Flatrate und einem Zwei-Jahres-Vertrag kommt es ganz auf den Nutzer an: Will ich mich immer wieder mit den verschiedenen Tarifen auseinandersetzen, um möglicherweise einen günstigeren zu finden und so ein paar Euro zu sparen? Oder ist mir das zu aufwändig und ich möchte, wenn ich einen passenden Tarif gefunden habe dabei bleiben, weil ich nicht die Zeit oder die Lust habe, ständig nach besseren Tarifen zu suchen? Das ist eine Frage, die jeder Nutzer nur für sich selbst individuell beantworten kann.

Auch was die Surf-Geschwindigkeit angeht hat man als Tablet-Nutzer mehrere Möglichkeiten. Viele der hochwertigeren und teureren Tablets unterstützen heute bereits den schnellen Mobilfunk-Standard LTE. Allerdings dürfte für die meisten Durchschnitts-Nutzer auch schon 7,2 Mbit/s bereits ausreichen. Außerdem hängt die tatsächliche Geschwindigkeit wesentlich von der Netzqualität am jeweiligen Ort ab, deshalb sollte man bei der Tarifwahl auch auf das verwendete Mobilfunknetz achten. Es lohnt sich also nicht unbedingt, einen Tarif mit einer sehr hohen Geschwindigkeit zu bestellen: Vor allem wenn vor Ort die Netzqualität schlecht ist – und somit die maximale Geschwindigkeit zwar bezahlt, aber nie tatsächlich erreicht wird.

Flatrate bedeutet, dass man unbegrenzt surfen kann. Die Realität sieht allerdings so aus, dass nach dem Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens die Surf-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Hier gilt es, das Kleingedruckte zu beachten. Wie viel High Speed Volumen beinhaltet ein Tarif? Und gibt es die Möglichkeit, falls man doch einmal mehr brauchen sollte, das Volumen günstig aufzustocken? Und auch was das Inklusiv-Volumen anbelangt sollte man als Nutzer sein eigenes Surf-Verhalten unter die Lupe nehmen. Passende Apps helfen dabei herauszufinden, wie viel Daten man tatsächlich verbraucht, bei manchen Tablets gibt es in den Einstellungen auch ein Untermenü, das die verbrauchten Daten – aufgeschlüsselt nach WLAN und Mobilfunk – anzeigt. Dem Durchschnitts-Nutzer sollte ein Datenvolumen von 500 MB bis zu 1 GB in der Regel völlig genügen, oftmals reicht auch schon ein geringeres Inklusiv-Volumen.

Wer diese Punkte bei der Wahl eines passenden Tarifs für das neue Tablet beachtet, der wird hinterher auch zufriedener sein mit dem Tarif. Unterstützung bei der richtigen Tarif-Wahl gibt es beispielsweise Unterstützung von den Experten von Verivox. Einen kleinen Tipp haben wir noch für euch auf Lager: Wer einen Vertrags bei einem Provider für seinen Smartphone-Tarif hat, der kann auch dort einfach mal anklopfen und fragen, was der Mobilfunk-Anbieter für ein Angebot machen kann. Hat man nämlich Verträge für mehrere Geräte (oder auch Mobilfunk und Festnetz) bei einem Anbieter abgeschlossen, so kommt man oftmals günstiger an einen weiteren Vertrag bzw. kann individuell verhandeln – und wenn’s dann doch zu teuer ist, kann man sich ja immer noch anders entscheiden.

Quelle: Verivox

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