HTC will zukünftig keine Bootloader mehr sperren

HTC will zukünftig keine Bootloader mehr sperren

HTC reagiert ganz vorbildlich auf Kundenwünsche. Der taiwanesische Smartphone-Hersteller hat auf seiner Facebook-Seite verkündet, dass man aufgrund des überwältigenden Feedbacks von Seiten der User zukünftig nur noch Geräte ohne Bootloader ausliefern will.


Damit sind HTC Smartphones in Zukunft offen für alternative OS-Versionen wie beispielsweise Cyanogenmod. Bisher konnte man nicht so ohne Weiteres ein alternatives Betriebssystem aufspielen, da man erst den Bootloader entsperren musste. Alternative Betriebssysteme sind nicht nur für Bastler und Nerds interessant, sondern auch dann, wenn Hersteller für ein Update zu lange brauchen oder schon nach kurzer Zeit gar keine Updates für ein Gerät mehr anbieten – wie erst jetzt beim HTC Desire. Fürs Desire ist derzeit bei Android 2.2 Schluss, ein Update auf die aktuelle Version wird es vorraussichtlich von HTC nicht geben. Dabei ist das HTC Desire noch gar nicht so alt, dementsprechend sind viele Nutzer enttäuscht. Gerade in solch einem Fall ist ein alternatives Betriebssystem eine gute Sache für all diejenigen, die einfach gerne ein aktuelles Betriebssystem haben wollen.

HTC hat auf eine Petition von Nutzern reagiert, die offene Bootloader gefordert hatten. Und die Taiwanesen haben ihre Hausausgaben in Sachen Kundenzufriedenheit gemacht. „Wir haben zugehört,“ so HTC CEO Peter Chou auf der Facebook-Seite von HTC. „Ich bestätige, dass wir die Bootloader unserer Geräte nicht länger sperren.“

HTC hat auch angekündigt, dass man an einer Software zum Ensperren des Bootloaders arbeitet, um Smartphones, die bereits auf dem Markt sind zu entsperren. Allen voran natürlich das aktuelle Topmodell HTC Sensation. Noch ist nicht klar, ob es diese Software auf für andere Geräte geben wird bzw. welche Geräte in den Genuss dieses Software-Updates kommen werden. Auch einen Zeitplan gibt es dafür noch nicht. Aber HTC scheint damit auf dem richtigen Weg zu sein.

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