Android 4.0.3 fürs Google Nexus S und neuer Root-Zugriff

Das Nexus S bekommt derzeit das Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich Over the air (OTA) und ist damit das erste Geräte, das in den Genuss des Updates kommt. Es wird sicher noch einige Tage dauern, bis alle Geräte mit ICS versorgt sind. Wer bislang sein Nexus S gerootet hatte, der verliert mit dem Update jedoch den Root-Zugriff und muss ihn wieder neu herstellen.

Wenn ihr ein Custom ROM von Android 4.0 Ice Cream Sandwich auf eurem Nexus S habt und jetzt das Stock ROM aufspielen, aber dennoch weiterhin Root-Zugriff haben wollt, müsst ihr Folgendes tun:


Im Vorfeld, bevor ihr an das Update auch nur denkt, macht ein Backup vom aktuellen Zustand mit dem aktuellen ROM. Um auf Nummer Sicher zu gehen solltet ihr dieses Backup auf den PC kopieren. In der Regel findet ihr es im Ordner „clockworkmod“ auf eurer SD-Karte. Als nächstes solltet ihr euch das Nandroid Backup für das Nexus Si9023 herunterladen und in den Recovery Ordner entpacken.

Es gibt wohl einen Bug, durch den die Stock Recovery verloren geht. Das ist jedoch nicht weiter tragisch, ihr müsst nur die Custom Recovery mit Clockworkmod, TWRP oder dergleichen neu flashen. In der Recovery klickt ihr nun auf Restore und wählt das Backup aus, das ihr eben auf der SD-Karte entpackt habt und schon habt ihr Android 4.0.3 auf eurem Nexus S.

Doch was, wenn man wieder Root-Zugriff will? Kein Problem! Ihr müsst nur euer Nexus S wie beim ersten Mal auch flashen, am besten mit dem fastboot flash recovery. Da es passieren kann, dass bei jedem Boot Android wieder auf die Stock Recovery (die ja zerschossen ist) zugreift, solltet ihr die /system Partition mit Hilfe von Recovery mounten. Via ADB benennt ihr in /system/etc. das Skript install-recovery.sh um.

So weit, so gut, aber der Root-Zugriff fehlt immer noch. Um das Nexus S nach dem Update erneut zu rooten ladet ihr die Datei su-install.zip herunter und flasht die Datei aus der Recovery. Bei diesem Vorgang gehen die Daten auf dem internen Speicher verloren, die SD-Karte bleibt jedoch erhalten, wie sie ist.

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