Android Market bekommt Altersfreigabesystem

Um den Usern mehr Informationen über Apps aus dem Android Market zu geben hat Google angekündigt, dass Apps zukünftig mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet sein müssen. Entwickler von Anwendungen für den Android Market sind ab nächster Woche dazu aufgerufen, ihre Programme dementsprechend zu klassifizieren. Damit geht Google auf zahlreiche Anfragen und Vorschläge von Nutzern ein, die sich mehr Informationen zu den angebotenen Apps wünschen. Mit dem Altersfreigabesystem sollen Anwender in Zukunft besser beurteilen können, welche App für sie geeignet ist.

Die vier von Google vorgesehenen Altersstufen sind für die USA gedacht und lauten „All“, „Pre-Teen“, „Teen“ und „Mature“. Für Deutschland könnte das in etwa den Einstufungen „für alles Altersstufen“, „ab 12 Jahren“, „ab 16 Jahren“ und „für Erwachsene“ entsprechen. Wie genau die Altersfreigabe aber für Deutschland lauten wird, ist noch nicht bekannt.

Google hat ein Support-Dokument herausgegeben, das Entwicklern helfen soll, ihre Anwendungen zu klassifizieren. Neue Apps oder Updates für bereits bestehende Apps müssen ab 29.11. mit einer Alterseinstufung versehen werden. Für die bereits bestehenden Apps wird es noch einen gewissen Übergangszeitraum geben. Sobald die Altersfreigabe für die Anwender im Market zu sehen ist, werden alle Anwendungen, die noch keine Einstufung erhalten haben, von Google unter „Mature“ eingestuft.

Aus dem Support-Dokument von Google geht beispielsweise hervor, dass Apps, die die Altersfreigabe „alle“ bekommen haben, keine Standortdaten abfragen und keine usergenerierten Inhalte haben dürfen. Die Angaben, die Google zur Umsetzung dieses Altersfreigabesystems macht, sind jedoch unvollständig. Überwacht werden die Einstufungen von Google nicht, erst wenn sich Nutzer beschweren, wird die betreffende Anwendung von dem Internetkonzern überprüft und gegebenenfalls mit einer anderen Altersfreigabe versehen.

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