Nexus S streckt die Antennen aus

Viel wird spekuliert um das neue Google-Smartphone Nexus S, das gleichzeitig der Nachfolger des Nexus One und des Galaxy S wird. Nachdem Google-Chef Eric Schmidt das neue HighEnd-Gerät, das von Samsung produziert wird, auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco offiziell angekündigt hatte, wartet man gespannt auf weitere News und vor allem natürlich den Verkaufsstart des Nexus S. Das Nexus S soll die Android-Version 2.3 (Gingerbread) haben, bei weiteren Details überschlagen sich aber die Gerüchte und widerlegen sich teils gegenseitig.


Wie nun bekannt wurde, hat Samsung eine neue Version des Nexus S bei der Federal Communications Commission (FCC, das Gegenstück zur Bundesnetzagentur) zur Prüfung eingereicht. Es handelt sich Berichten zufolge dabei um ein beinahe identisches Modell, das lediglich andere Antennen bekommen hat. Es wird spekuliert, ob Samsung ursprünglich den Fehler beim Galaxy S wiederholte, bei dem es zum Teil schwerwiegende Probleme mit dem Empfang gab.

Widerlegt werden dadurch Vermutungen, das Nexus S bekomme einen Dual Core-Prozessor und die Fertigstellung verzögere sich dadurch. Wie aus Dokumenten der FCC hervorgeht, wurde das Nexus S dort nicht zum ersten Mal zur Prüfung eingereicht. Geändert wurden im Vergleich zur letzten Version nur die Antennen für WLAN und Bluetooth sowie GPS. Das muss nicht heißen, dass dies die letzte Änderung war, aber es gibt zumindest Hoffnung, dass das Nexus S in absehbarer Zeit seine Marktreife erlangt und dann auch die Markteinführung nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Man darf also durchaus gespannt sein!

3 Gedanken zu „Nexus S streckt die Antennen aus“

  1. Die GalaxyS-Baureihe hat(te) Empfangsprobleme beim GPS, nicht beim Mobilfunk. Interessanterweise waren vor allem die amerikanischen Schwestermodelle des GalaxyS (Captivate, Vibrant und Fascinate) davon betroffen. Mit Updates wurde das Problem aber nahezu vollständig behoben.

    Technik-Details: Sehr wahrscheinlich wird der neue, von Samsung produzierte Cortex A9 „Orion“ Chipsatz im Nexus S verwendet. Dahinter verbirgt sich eine Zweikern 1GHz CPU (Dual Core), die einen etwas geringeren Stromverbrauch hat als der im GalaxyS und iPhone4 verbaute Vorgänger Cortex A8 Single-Core 1GHz bei deutlich höherer Performance. Die Grafik-Leistung basiert auf ARM’s Quad-Core Mali400 GPU, die eine ungefähr 5x höhere Performance bietet als der, ebenfalls im GalaxyS verwendete Vorgänger PowerVR SGX540. In ersten Benchmarks konnte der Orion-Chipsatz den von nVidia produzierten und von vielen als derzeitiges non-plus-ultra gehandelten Tegra2-Chipsatz knapp übertrumpfen.

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  2. z3ntn3l;93522 wrote:

    Technik-Details: Sehr wahrscheinlich wird der neue, von Samsung produzierte Cortex A9 „Orion“ Chipsatz im Nexus S verwendet. Dahinter verbirgt sich eine Zweikern 1GHz CPU (Dual Core), die einen etwas geringeren Stromverbrauch hat als der im GalaxyS und iPhone4 verbaute Vorgänger Cortex A8 Single-Core 1GHz bei deutlich höherer Performance. Die Grafik-Leistung basiert auf ARM’s Quad-Core Mali400 GPU, die eine ungefähr 5x höhere Performance bietet als der, ebenfalls im GalaxyS verwendete Vorgänger PowerVR SGX540. In ersten Benchmarks konnte der Orion-Chipsatz den von nVidia produzierten und von vielen als derzeitiges non-plus-ultra gehandelten Tegra2-Chipsatz knapp übertrumpfen.

    Hallo z3ntn3l da sieht man gleich: „DU kennst dich echt aus“
    All deine technischen Kommentare sind stets fundiert und kommen ohne Umschweife direkt zum Punkt.

    Ich bin echt sehr froh, dass Du nun wieder dabei bist! :rolleyes:

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