Samsung Galaxy S3 LTE mit doppeltem Arbeitsspeicher

LTE ist der Mobilfunkstandard der Zukunft. Vor allem in den USA und in Japan ist das LTE-Netz schon recht gut ausgebaut, in Europa müssen die Mobilfunk-Anbieter noch daran arbeiten. So kommt es auch, dass viele Smartphone-Hersteller von einem Modell mehrere Varianten anbieten, beispielsweise das HTC One X das es mit LTE-Chip auch als HTC One XL LTE gibt oder auch das Samsung Galaxy S2 LTE. Auch beim neuen Android-Flaggschiff, dem Samsung Galaxy S3 stellte sich lange Zeit die Frage, ob das High End-Smartphone den neuen Mobilfunkstandard unterstützen würde.

Samsung hat sich dann jedoch dafür entschieden, mit dem Exynos 4412 einen Quadcore-Prozessor zu verbauen, der jedoch mit LTE noch nicht kompatibel ist. Allerdings wurde jetzt bekannt, dass die Koreaner für den japanischen Markt ein Galaxy S3 mit LTE herausbringen werden. Statt des Exynos 4412 wird das japanische SGS3-Modell von einem Snapdragon S4 Dualcore-Prozessor angetrieben. Doch das ist nicht die einzige Änderung, die Samsung im Vergleich zum „Standard-Modell“ vornimmt. Das japanische Galaxy S3 bekommt statt 1 GB satte 2 GB Arbeitsspeicher, einen konkreten Grund dafür nennt Samsung jedoch nicht. Außerdem ist es mit 139 Gramm etwas schwerer und mit 9 Millimetern auch etwas dicker – allerdings dürfte der Unterschied kaum auffallen und nicht negativ ins Gewicht fallen.


Auch einen TV Tuner verbaut Samsung im Galaxy S3 für den japanischen Markt. Ansonsten sind die beiden Modelle identisch. Nach Deutschland wird die LTE-Version des Samsung Galaxy S3 zumindest vorerst wohl nicht kommen. Gegenüber androidnext.de erklärte Samsung Deutschland, dass das Interesse von Seiten der Mobilfunk-Anbieter zu gering sei.

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