Motorola – Nicht alle Modelle erhalten ein Update auf Android 4.0

Motorola – Nicht alle Modelle erhalten ein Update auf Android 4.0

In Deutschland kommt demnächst das Motorola RAZR Maxx auf den Markt – mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich als Betriebssystem. Und das ist auch gut so, denn wieder einmal macht Motorola leider Schlagzeilen bezüglich der Updates. Nachdem der amerikanische Mobilfunk-Pionier Anfang des Jahres noch erklärt hat, man prüfe derzeit, welche Smartphones ein Update auf Android 4.0 erhalten, ist es jetzt offiziell.

Im Firmen-Blog schreibt Motorola, welche Geräte ein Update bekommen – und das sind leider nur sehr wenige. Sowohl das Motoluxe als auch das Motorola Pro+ kommen nicht in den Genuss der Einkremstulle, sie bleiben bei Android 2.3 Gingerbread hängen. Beide Smartphones kamen erst 2012 auf den Markt, sind also eigentlich noch recht neu. Auch das Motorola Defy, das Defy+ und das Defy Mini bleiben außen vor, wenn es um Ice Cream Sandwich geht.


Schon längere Zeit war bekannt, dass die Milestone-Modelle sowie Einsteiger-Smartphones wie beispielsweise das Motorola Fire oder das Fire XT kein Update auf Android 4.0 bekommen werden. Motorola macht sich mit dieser Update-Politik sicherlich keine Freunde und die Nachricht der ausbleibenden Updates für das Motoluxe und das Motorola Pro+ wird sicherlich wieder für heftige Diskussionen sorgen.

Motorola erklärt den Verzicht auf das Ice Cream Sandwich Update übrigens damit, dass man in erster Linie durch ein Update für ein verbessertes Nutzererlebnis sorgen will – und wenn das nicht gegeben ist, dann verzichtet Motorola auf Updates. Das klingt durchaus einleuchtend, denn schließlich will keiner nach dem Update ein schlechteres Smartphone haben also zuvor. Aber irgendwie bleibt der fade Beigeschmack einer Ausrede, den Motorola wohl auch nicht loswird.

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