Samsung Galaxy S3 besteht aus Polycarbonat, nicht Plastik

Als das Samsung Galaxy S3 Anfang Mai 2012 in London vorgestellt wurde, machte sich erste Enttäuschung breit. Denn viele hatten auf ein außergewöhnliches Gehäuse aus Keramik oder auf ein Aluminium-Gehäuse gehofft. Stattdessen gab’s aber „nur“ ein Kunststoff-Gewand für das neue Android Flaggschiff, das stark nach einfachem Plastik aussieht. Doch die Optik täuscht in diesem Fall.

Samsung selbst hat die landläufige Meinung, das Galaxy S3 käme im Plastik-Gewand jetzt korrigiert. Denn das Samsung Galaxy S3 ist nicht in Plastik gepackt, sondern bekommt ein Gehäuse aus Polycarbonat. Damit sieht das neue Top-Modell zwar immer noch so aus, als wäre es aus Plastik und es fühlt sich wohl auch ziemlich so an, doch Polycarbonat bringt doch einige Vorteile mit sich.


Zwar handelt es sich bei Polycarbonat ebenfalls um einen Kunststoff, doch ist dieser deutlich härter und bis zu 300mal widerstandsfähiger als einfaches Plastik. Auch gegen Witterungs-Einflüsse sind Polycarbonate beständig, außerdem sind sie gute Isolatoren gegen elektrischen Strom. Je nach Zusammensetzung des Polycarbonats, das im Samsung Galaxy S3 zum Einsatz kommt ist das Gehäuse des Super-Androiden damit sogar noch widerstandsfähiger als das Kevlar-Gehäuse, in dem das Motorola RAZR steckt. Und das ist doch mal eine Ansage.

Es ist zwar etwas schade, dass das Gehäuse des Samsung Galaxy S3 aussieht wie Plastik und damit nicht unbedingt einen richtig hochwertigen Look schafft, dennoch ist es lobenswert, dass Samsung eben doch auf hochwertige Materialien setzt, auch wenn man diese dem SGS3 nicht ansieht.

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