Asus Fonepad – Der Zwitter mit 3G und Intel-CPU

Mit Geräten wie dem Samsung Galaxy Note 2 und ähnlichen Phablets verschwimmen die Grenzen zwischen Smartphone und Tablet immer mehr. Noch stärker deutlich wird das beim neuen Asus Fonepad, das die Taiwanesen in Barcelona auf dem Mobile World Congress (MWC) vorgestellt haben.

Das Asus Fonepad ist zwar eigentlich ein Tablet, doch anders als bei anderen Tablets kann man mit ihm auch Telefonieren, denn das Fonepad verfügt über ein 3G-Modem. Natürlich stellt sich die Frage, wie praktisch ein sieben Zoll großes Tablet zum herkömmlichen Telefonieren ist und wie seltsam es für Außenstehende aussehen mag. Interessant wird das Asus Fonepad jedoch bei der Videotelefonie, wo es doch deutlich mehr Komfort bietet als ein herkömmliches Smartphone.

Asus Fonepad

Die technische Ausstattung des Asus Fonepad ist solide Mittelklasse. Das 7 Zoll große Display löst mit 1.280 x 800 Pixeln auf. Angetrieben wird das Fonepad von einem Intel-Chip, dem Atom Z2420, der mit 1,2 GHz taktet. Unterstützt wird er von 1 GB Arbeitsspeicher und der PowerVR SGX540 GPU. Der interne Speicher beträgt wahlweise 8 GB oder 16 GB und kann mit Hilfe einer MicroSD-Karte erweitert werden.

Eine rückwärtige Kamera wird es nicht in allen Modellen des Asus Fonepad geben, eine Frontkamera mit 1,2 MP Auflösung jedoch schon. Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Zu einem möglichen Update hat sich Asus noch nicht geäußert. Allerdings war der Hersteller in dieser Hinsicht meist vorbildlich, sodass wir zumindest vorerst davon ausgehen, dass es ein Update auf Android 4.2 Jelly Bean geben wird.

Das Asus Fonepad soll im April 2013 auf den Markt kommen. In Europa scheint es nur die Variante mit 16 GB Speicher und ohne rückwärtige Kamera zu geben, sie soll 219,- Euro kosten.

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