CyanogenMod 10.1 Nightly Builds jetzt mit HDR-Modus für Kameras

CyanogenMod ist eines der beliebtesten Custom ROMs. Mit dem letzten Nightly Build von CyanogenMod 10.1 wurde nun ein weiteres Feature in das alternative Betriebssystem integriert, das bisher meist von den Herstellern eingebaut und somit unter einem Custom ROM nicht mehr genutzt werden konnte, ein HDR-Modus.

HDR steht für High Dynamic Range und bezeichnet Bilder mit hohen Kontrasten, also einem großen Dynamik-Umfang (dynamic range). HDR-Fotos sind ganz klar Geschmacksache, derzeit aber voll im Trend. Die meisten Hersteller werben bei ihren aktuellen Top-Modellen mit einem HDR-Modus. Da dieser aber herstellerabhängig ins Android OS integriert wird, musste man darauf bislang verzichten, wenn man ein Custom ROM genutzt hat. Mit der neuesten Version von CyanogenMod 10.1 wird das nun anders.

CyanogenMod Logo

Für ein HDR Bild werden insgesamt drei Bilder aufgenommen: Eines mit normaler Belichtung, eines, das überbelichtet und eines das unterbelichtet ist. Diese drei Bilder werden dann mit einem laut CyanogenMod Team ausgefallenen Algorithmus zu einem zusammengefasst und lassen die starken Kontraste entstehen, die Fotos manchmal etwas künstlich wirken lassen, aber oftmals eine tolle Stimmung erzeugen.

Wie das CyanogenMod Team via Google+ bekannt gab, ist der HDR-Modus jetzt auf fast allen Smartphones, für die es CM 10.1 gibt, integriert. Allerdings weisen sie auch darauf hin, dass die Ergebnisse stark vom jeweiligen Smartphone abhängen. Von Vorteil ist auf jeden Fall eine Kamera mit schneller Auslösung, am besten mit Zero Shutter Lag (also ohne Auslöse-Verzögerung). Außerdem raten die Entwickler des CyanogenMod Teams dazu, ein Stativ zu verwenden um Verwackler zu vermeiden.

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