LG G Flex – alle Daten, Fakten, Bilder

Das LG G Flex hat uns in der Gerüchteküche schon seit einiger Zeit beschäftigt, jetzt wurde es offiziell vorgestellt. Es ist das erste Smartphone des Herstellers mit gebogenem Display – das Rennen um das erste Smartphone überhaupt, das über ein kurviges Display verfügt hat Samsung mit dem Galaxy Round gewonnen.

Das LG G Flex hat eine ähnlich Form wie das Galaxy Nexus, es ist von oben nach unten gebogen – viel stärker allerdings als das einstige Android-Referenz-Smartphone Galaxy Nexus. So soll es sich optimal den Gesichtskonturen anpassen und auch gut in der (hinteren) Hosentasche zu tragen sein. Außerdem soll die Lautstärke um 3 dB ansteigen, weil man das Mikrofon näher am Mund hat. Das Samsung Galaxy Round ist anders gewölbt als das LG G Flex, nämlich von links nach rechts.

LG_G_FLEX1

Was die technische Ausstattung anbelangt, so kann sich das LG G Flex durchaus sehen lassen. Zwei Punkte gibt es, über die man vielleicht meckern kann: Zum einen kommt es mit Android 4.2.2 auf den Markt, hier hätte LG doch auch die aktuellere Version 4.3 verwenden können. Zum anderen ist die Auflösung vergleichsweise gering, was wohl dem gebogenen Display geschuldet sein dürfte: 1.280 x 720 Pixel auf 6 Zoll Display-Diagonale sind doch eher wenig für ein Oberklasse-Smartphone.

Oberklasse ist der Rest der Ausstattung auch tatsächlich. Im Inneren des LG G Flex werkelt Qualcomms Snapdragon 800 Quadcore-Prozessor mit 2,26 GHz Taktrate. Ihm stehen die b und 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite, dazu kommen noch 32 GB interner Speicher. LG macht keine Angabe dazu, ob der Speicher erweiterbar ist, wir gehen daher davon aus, dass dies nicht der Fall ist. An der Rückseite sitzt eine 13 MP Kamera, mit 2,1 MP löst die Frontkamera auf. An der Rückseite hat LG außerdem auch die Tasten für Lautstärke etc. angebracht, statt wie sonst üblich an den Seiten des Smartphones – beim LG G2 ist das ja auch schon so.

Und noch eine Besonderheit weist die Rückseite des LG G Flex auf: Sie ist nach Angaben von LG aus einem besonders elastischen Material, sodass kleine Kratzer und alltägliche Gebrauchsspuren wie von Zauberhand nach kurzer Zeit verschwinden sollen. Klingt überaus interessant, muss sich in der Praxis aber erst beweisen. Sollte das tatsächlich so funktionieren, wie LG es angekündigt hat, dann dürfte das womöglich sogar die interessantere Innovation sein, die das G Flex bietet. LG vergleicht die Schutzschicht, die dies ermöglicht mit den Selbstheilungskräften von Wolverine aus X-Men. Auf die genaue Funktionsweise und das Material geht der Hersteller jedoch nicht näher ein.

Ansonsten sind WLAN, Bluetooth 4.0, USB 3.0 und NFC sowie ein 3.500 mAh starker Akku mit an Bord. Im November 2013 soll das LG G Flex bei allen koreanischen Providern erhältlich sein. Weitere Märkte folgen zu einem späteren Zeitpunkt. LG hat allerdings noch nicht verraten, in welchen Ländern das G Flex sonst noch auf den Markt kommen wird und wann. Noch ist also unklar, ob es auch zu uns kommen wird. Auch zum Preis hat der Hersteller bislang noch keine Angaben gemacht.

Schreibe einen Kommentar