Moto X: Neues Smartphone ist personalisierbar, stromsparend und hört auf Zuruf

Wie erwartet haben Motorola und Google das Moto X am 1. August 2013 vorgestellt. Es ist das erste Smartphone von Motorola, das unter dem Dach von Google entwickelt wurde. Dabei setzt das Moto X statt auf extrem starke Hardware eher auf Personalisierbarkeit, Energieeffizienz und neue Funktionen.

Stichwort neue Funktionen: Das Moto X lässt sich bei vielen Aufgaben ohne Berührung des Displays bedienen. So ist ein Mikrofon immer aktiv und kann somit sofort auf Sprachbefehle reagieren – auch wenn das Display des Moto X gesperrt ist. Außerdem lässt sich die Kamera durch zweimaliges Drehen des Handgelenks starten. Durch einen langen Druck auf das gesperrte Display werden die Benachrichtigungen auf dem Display z.B. über neue E-Mails, verpasste Anrufe etc eingeblenden.

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Stichwort Personalisierbarkeit: Das Moto X kann über den Moto Maker ganz nach eigenem Geschmack konfiguriert und personalisiert werden. Dabei hat der Nutzer die Wahl zwischen verschiedenen Farben für die Rückseite, einem weißen oder schwarzen Frontrahmen, verschiedenen Materialien, der Größe des internen Speichers (16 GB oder 32 GB) oder einer Gravur nach Vorgaben des Nutzers.

Stichwort Energieeffizienz: Der Prozessor des Moto X, ein mit 1,7 GHz getakteter Snapdragon S4 Pro Dualcore-Prozessor, arbeitet vergleichsweise stromsparend und wurde speziell dafür optimiert. Energieeffizienz dürfte wohl auch der Grund, oder zumindest einer der Gründe gewesen sein, wieso sich Motorola für einen Dualcore statt eines Quadcore-Chips entschieden hat. Zusätzlich dazu gibt es noch zwei weitere Prozessoren, einer davon kümmert sich ausschließlich um die Sprachsteuerung, der andere ist für das Contextual Computing zuständig, wobei derzeit noch offen ist, was genau man sich darunter vorzustellen hat.

Als Betriebssystem kommt Android 4.2.2 zum Einsatz, Motorola hat mit Active Display lediglich eine kleine Anpassung vorgenommen. 4,7 Zoll misst das AMOLED Display des Moto X in der Diagonalen, es löst mit 1.280 x 720 Pixeln auf und ist fast randlos, was eine kompakte Bauweise ermöglicht. An der Rückseite des Moto X sitzt eine 10 MP Kamera mit LED-Blitz und Autofokus, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen machen soll. Die Frontkamera löst mit 2,1 MP auf. Mit an Bord sind außerdem ein 2.200 mAh starker Akku, LTE, Bluetooth 4.0, WLAN und NFC.

Allerdings kommt das Moto X vorerst nicht nach Deutschland. Während Motorola einen Marktstart Ende August, Anfang September für die USA, Kanada und Südamerika angekündigt hat, ist ein möglicher Marktstart in Europa derzeit noch völlig offen. Der Preis für das Moto X in den USA liegt mit einem Vertrag (bei AT&T, Verizon oder Sprint) bei 200,- Dollar bzw. 249,- Dollar für die 32 GB-Version.

Bild: Motorola

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