OnePlus One – CyanogenMod Smartphone vorgestellt

Viel wurde in den letzten Tagen und Wochen darüber geredet, jetzt wurde das OnePlus One offiziell vorgestellt. Hinter dem Smartphone steckt kein großer, bekannter Hersteller, sondern ein kleines Startup aus China, das vom ehemaligen Chef von Oppo gegründet und von CyanogenMod Team unterstützt wird. Apropos CyanogenMod: Als Betriebssystem läuft auf dem OnePlus One – CyanogenMod, also eine alternative Android-Version, die dem Nutzer viele Freiheiten erlaubt und individuelle Anpassungsmöglichkeiten verschafft.

Bei OnePlus ist man selbstsicher, das One wird als „der Flaggschiff-Killer 2014“ angepriesen. Und ein Blick auf die Ausstattung verrät, dass es das auch durchaus werden könnte. Das Display des OnePlus One misst 5,5 Zoll in der Diagonalen und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Angetrieben wird es von Qualcomms Snapdragon 801 Quadcore-Prozessor mit 2,5 GHz Taktung, dazu kommen 3 GB Arbeitsspeicher – verstecken braucht sich das neue Smartphone also tatsächlich nicht. Beim internen Speicher hat man die Wahl zwischen 16 GB und 64 GB, wobei die 64 GB-Variante nur 30,- Euro teurer ist und sich daher durchaus lohnt.

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Als Betriebssystem kommt CyanogenMod 11S zum Einsatz, eine eigens für das OnePlus One entwickelte CyanogenMod-Variante mit sehr minimalistischem Design, die auf Android 4.4.2 basiert. Dank diverser Optimierungen soll der 3.100 mAh starke, fest verbaute Akku auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag durchhalten, ohne dass das Smartphone an die Steckdose muss – und zwar ohne, dass man dafür die Display-Helligkeit verringern oder Bluetooth und WLAN ausschalten muss. Auch eine Gestensteuerung ist mit an Bord.

An der Rückseite verbaut das chinesische Startup eine 13 MP Kamera mit sechs Linsen, Dual LED-Blitz und f/2.0 Blende, die auch Videos in 4k-Auflösung aufnimmt. Die Frontkamera löst mit 5 MP auf. Außerdem spendiert OnePlus dem One Lautsprecher von JBL, sie sitzen im Gehäuse im unteren Rand. Mit an Bord sind außerdem WLAN, LTE, Bluetooth 4.1 und NFC. Allerdings deckt der verbaute LTE-Chip nicht alle in Deutschland wichtigen Frequenzen ab, sodass das OnePlus One in manchen Gegenden (vor allem auf dem Land) keinen LTE-Empfang haben könnte.

Anders als erwartet steckt das OnePlus One nicht in einem Gehäuse aus Aluminium, das bleibt vorerst dem HTC One M8 vorbehalten. Das OnePlus One steckt in einem Gehäuse aus Magnesium, das es in den Farben Sandstone Black und Silk White gibt. Allerdings kann man die Rückseite abnehmen und austauschen – dafür gibt es die StyleSwap Cover aus verschiedenen Materialien wie Jeansstoff. Kevlar oder Bambus.

Ab dem 25. April 2014 ist das OnePlus One erhältlich. Der Preis liegt bei 269,- Euro für die 16 GB Version und bei 299,- Euro für die 64 GB Variante – wie oben erwähnt lohnt sich hier der Griff zum teureren Modell, das deutlich mehr Speicher bietet. Einfach wird es allerdings sicherlich nicht werden, wenn man ein OnePlus One ergattern will. Denn vorerst kann man es nur kaufen, wenn man eine Einladung erhalten hat, Kunden sollen Freunde einladen, die dann die Möglichkeit haben, das neue Smartphone zu kaufen. Außerdem startet OnePlus eine Aktion, bei der man sein altes Smartphone zerstören muss und mit etwas Glück dann eines der ersten 100 OnePlus One bekommt. Wie genau das Ganze ablaufen soll ist allerdings noch nicht bekannt.

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