Samsung Galaxy S5 ausprobiert – erste Eindrücke – HandsOn

Es war ein spannender Tag auf der Samsung Roadshow, die heute in Stuttgart Station machte. Und ich muss auch erst einmal alle Eindrücke sacken lassen. Da aber sicher der eine oder andere auf das neue Flaggschiff, das Samsung Galaxy S5, gespannt ist, will ich hier zumindest einmal meinen ersten Eindruck festhalten.

Vier Tage vor dem offiziellen Marktstart hatte ich die Gelegenheit, das Samsung Galaxy S5 schon einmal vorab auszuprobieren. Und ums gleich vorweg zu nehmen: Ich bin ein bisschen hin und her gerissen. Aber eins nach dem anderen. Auf den ersten Blick wirkt das Galaxy S5 recht hübsch und schick, zumindest von vorne und von der Seite. Die Chrom-Einfassung, die einmal um das Gehäuse herum geht, verleiht dem Smartphone Chic. Allerdings will die gummierte Rückseite dazu nicht so recht passen.

Insgesamt vier Farben gibt's zum Marktstart des SGS5

Einen Vorteil hat sie aber: Sie fühlt sich im Vergleich zu den Vorgängern – und zu vielen anderen Smartphones auch – sehr gut an. Nicht nur liegt das Handy verdammt gut und sicher in der Hand, es hinterlässt auch ein angenehmes Gefühl. Zumindest, solange man nicht hinsieht. Denn optisch hat es mir überhaupt nicht gefallen, wenngleich das natürlich rein subjektiv ist.

Ähnlich subjektiv ist natürlich mein Eindruck der neugestalteten Nutzeroberfläche. Samsung hat begonnen, an der Design-Schraube zu drehen und die TouchWiz UI etwas zeitgemäßer zu gestalten. Und ich schreibe hier bewusst „begonnen“, denn irgendwie scheint man nicht fertig geworden zu sein. Während beispielsweise die Benachrichtigungsleiste nach dem herunterziehen sich in neuem Gewand präsentiert ist das App Menü weitgehend gleich geblieben. So entsteht ein uneinheitlicher Eindruck – und das ist schade, denn ansonsten würde die Samsung UI gut gefallen.

Ansonsten läuft alles schön zügig und flüssig, soweit ich das nach ein wenig Ausprobieren beurteilen kann. Ganz gut gefallen hat mir auch die Kamera, die Bilder, die ich versuchsweise aufgenommen habe haben zumindest auf dem Smartphone-Display einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Aber etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet. Ein wenig mit der Kamera auseinandersetzen muss man sich jedoch – wie bei vielen Smartphones – denn es gibt so viele Einstellungs-Möglichkeiten, dass einem fast schwindelig wird. (Ich glaube, Samsung wird da nur noch von Sony getoppt…)

Ich denke, ihr habt jetzt ein Bild davon bekommen, was ich vorhin mit „hin und her gerissen“ meinte. Einerseits hat Samsung wieder einmal alles an Technik verbaut, was im High End-Bereich State of the Art ist und ein hammergeiles Smartphone erschaffen. Andererseits hat man auch an der Nutzeroberfläche ein bisschen geschraubt – aber eben nur ein bisschen, in meinen Augen nicht konsequent genug. Was die Extras angeht, so ist das wohl eher Geschmackssache – für mich ist der Fingerabdruck-Sensor eine nette Spielerei, mehr aber nicht. Ich hätte mir da lieber weniger, dafür aber praxistaugliche Features gewünscht, die mir als Nutzer den Alltag bzw. die Smartphone-Nutzung erleichtern. Trotzdem ist und bleibt das Samsung Galaxy S5 ein verdammt gutes Smartphone, ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich es irgendwie schlecht fand. Es fehlt mir lediglich ein wenig der Feinschliff. In den nächsten Tagen gibt’s dann auch noch ein kleines Video dazu.

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