Samsung: Regionale SIM-Sperre in Galaxy Smartphones

Vor kurzem wurde bekannt, dass Samsung beim Galaxy Note 3 – und auch bei anderen Smartphones – neuerdings eine regionale SIM-Sperre eingeführt hat. Das heißt, dass ein Smartphone nur mit einer SIM-Karte aktiviert werden kann, die aus der Region stammt, wo das Gerät gekauft wurde. Ein in den USA gekauftes Samsung Galaxy Note 3 kann also beispielsweise nicht mit einer deutschen SIM-Karte genutzt werden – zumindest nicht, wenn es noch ganz neu ist.

Nach Angaben von Samsung kann ein Galaxy Smartphone nach der ersten Aktivierung auch mit einer SIM-Karte einer anderen Region genutzt werden. Wer sich allerdings beim nächsten USA Urlaub beispielsweise ein Samsung Galaxy Note 3 oder ein Galaxy S4 mitbringen und es erst zuhause mit einer deutschen SIM-Karte in Betrieb nehmen möchte, der kann auch das tun. Denn Samsung weist darauf hin, dass man in solchen Fällen den Samsung Kundenservice kontaktieren soll, der dann mit Hilfe einer Software das Smartphone entsperren kann.

Samsung Logo
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Bekannt wurde die SIM-Sperre mehr oder weniger durch Zufall, nicht jedoch durch offene Kommunikation von Samsung. Denn beim Verkaufsstart des Samsung Galaxy Note 3 befand sich auf der Verpackung ein entsprechender Aufkleber, der die Kunden über die regionale SIM-Sperre aufklärte. Zunächst dachte man, dass (vorerst) nur das Note 3 betroffen sei, doch dann wurde bekannt, dass auch andere Geräte, die schon länger auf dem Markt sind (nachträglich) eine SIM-Sperre erhalten haben. Dazu gehören das Samsung Galaxy S4, das Samsung Galaxy S4 mini und das Samsung Galaxy S3.

Übrigens: Wie die Kollegen von areamobile.de darauf hinweisen sehen auch wir das – von russischen Entsperr-Diensten, an die man die IMEI-Nummer des Smartphones schicken sowie vorab einen bestimmten Betrag via PayPal überweisen muss sollte man besser die Finger lassen.

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